So arbeiten wir
Vom ersten Gespräch über das Fundament bis zum System im Betrieb, und was deine IT dafür tun muss (wenig).
Der Weg
Ein Gespräch, dann einer von zwei Wegen. Gleicht euer Ablauf einem unserer Blueprints, bauen wir ab Woche 1. Ist er neu, finden wir erst die Anwendungen. Beide Wege enden gleich: Bei dir läuft ein System, zum vorher vereinbarten Festpreis, und das Fundament gehört in beiden dazu.
- Woche 0
Kennenlernen, 30 Minuten
Du erzählst, wo es klemmt. Wir sagen dir ehrlich, ob wir eine Anwendung sehen, die sich rechnet. Wenn nicht, endet es hier, ohne Rechnung. Wenn ja, sagen wir dir im selben Gespräch, welcher der zwei Wege es wird.
- Woche 1 bis 3
Anwendungen finden (2.000 € Festpreis)
Nur bei neuen und unklaren Fällen. Wir durchleuchten die Prozesse mit deinem Team, vor Ort oder remote. Für jeden Anwendungsfall entsteht ein System-Steckbrief: welche Systeme berührt sind, wer sie betreut, welche Zugriffswege existieren, wie die Datenqualität wirklich ist. Daraus ergibt sich pro Fall die Integrationsstufe, die Daten-Einstufung und ein verbindlicher Build-Festpreis. Der beste Fall wird als Prototyp anfassbar.
Bei Blueprint-Fällen entfällt dieser Schritt, die erste Bauwoche klärt die Details.
- Drei Tage, in „Anwendungen finden“ oder in Bauwoche 1
Fundament: eure Betriebsakte
Sieben Dateien, die jeder Ablauf liest: Positionierung, Ton, Vorlagen, Kunden, Systemlandschaft, Regeln, Glossar. Wir sammeln den Bestand ein (Website, 20 echte Mails, 5 Angebote), führen zwei Gespräche (90 Minuten mit dem, der den Ablauf kennt, 45 Minuten mit der IT), und ihr markiert nur noch: stimmt, stimmt nicht, fehlt. Version 1 ist nach drei Tagen freigegeben. Dazu 90 Minuten Schulung, Playbook und Teilnahmenachweis.
- 3 bis 4 Wochen pro Ablauf
Build (Festpreis)
Wir bauen den Ablauf in deiner Umgebung, er liest euer Fundament und klingt deshalb von Anfang an nach euch. Neue Abläufe laufen zuerst im Schattenmodus: Das System arbeitet mit, dein Team arbeitet normal weiter, und wir vergleichen an echten Fällen. Das Abbruchkriterium steht vorher fest: Liegt die Freigabequote nach zwei Wochen unter 70 Prozent, stoppen wir. Abgenommen wird mit einem Testset echter Fälle, nicht mit einer Demo.
Übergabe in eure Standards: Repo, Doku, Endpunkt-Spezifikation, Audit-Log, Betriebs-Playbook, Exit-Dokument.
- Danach
Betrieb, optional
Ab 1.000 € pro Monat, monatlich kündbar: Betrieb, Wochenreport, Kosten- und Modellreview pro Quartal, Weiterentwicklung. Das Fundament wächst dabei mit: Jede Korrektur an einem Entwurf wird ein Vorschlag für die passende Datei.
Die Integrationsleiter im Detail
Integration ist eine Leiter, kein Schalter. Jeder Workflow startet auf der niedrigsten Stufe, die Wert liefert, und steigt erst auf, wenn der Wert bewiesen ist.
- 0
Der Mensch als Schnittstelle
Das System liefert das fertige Ergebnis auf der Freigabe-Karte, übertragen wird per Copy-and-paste. Null IT-Beteiligung, Wert ab Tag eins.
IT-Aufwand: keiner - 1
Exporte und Dateien
Fast jedes System kann CSV, Excel oder einen zeitgesteuerten Report per Mail. Wir verarbeiten, was ohnehin erzeugt wird.
IT-Aufwand: einen Report einrichten, unter einer Stunde - 2
Postfächer
Bestellungen, Rechnungen und Anfragen laufen sowieso durch Funktionspostfächer. Deren Freigabe erschließt den Datenstrom, ohne ein Kernsystem zu berühren.
IT-Aufwand: Minuten - 3
Datenbank, strikt lesend
Ein Lesezugriff auf definierte Sichten, nie auf die Produktionsdatenbank schreibend. Klein, kontrollierbar, protokollierbar.
IT-Aufwand: 1 bis 2 Stunden plus Freigabe - 4
Offizielle Schnittstellen
Moderne Systeme über ihre APIs, mit fertigen Konnektoren.
IT-Aufwand: API-Nutzer und Rechte - 5
Schreiben ins System
Immer zuletzt, immer hinter einer Freigabe, immer über den offiziellen Weg.
IT-Aufwand: gemeinsam mit deiner IT
Rote Linie, ohne Ausnahme: Wir schreiben nie per SQL direkt in die Datenbank eines Fremdsystems. Gibt es keinen offiziellen Schreibweg, bleibt der Übertrag beim Menschen, und das sagen wir dir vorher.
Was die Leute bekommen, die mitreden
Niemand muss uns vertrauen. Jeder, der mitredet, bekommt vorab Unterlagen zum Prüfen:
- Geschäftsführung
- Festpreis, Kosten pro Vorgang, anfassbarer Prototyp, und vorab die Demo zum Anklicken.
- IT und Systemhaus
- System-Steckbrief und ein Anforderungsblatt pro Zugriff, in der Sprache von IT-Leitern: exakter Umfang, Richtung, Absicherung, und was ausdrücklich nicht gebraucht wird. Dazu die Datei systemlandschaft.md aus dem Fundament: eure Systeme, Postfächer und Zugriffswege nach Leiter-Stufe. Dein Systemhaus bleibt Herr über das ERP, seine Aufgaben stehen mit Aufwand im Angebot.
- Datenschutz
- Die Seite „So arbeiten wir mit deinen Daten“ plus das komplette Paket: Auftragsverarbeiterliste, Verzeichniseintrag, Löschkonzept.Zur Datenseite
- Team und Betriebsrat
- Eine Seite Klartext, wer freigibt, was protokolliert wird und was nicht. Die Dateien ton.md und vorlagen/ aus dem Fundament entstehen mit dem Team, aus seinen guten Mails, nicht über seinen Kopf hinweg.
Häufige erste Frage
„Und was, wenn es nicht funktioniert?“
Deshalb der Schattenmodus und die Abnahme am Testset echter Fälle: Umgestellt wird erst, wenn die Freigabequote stimmt. Deshalb das Abbruchkriterium, das vor dem Start feststeht: Liegt die Quote nach zwei Wochen unter 70 Prozent, stoppen wir. Und deshalb der Festpreis: Das Risiko, dass wir länger brauchen, liegt bei uns, nicht bei dir.
In Woche 4 läuft der erste Ablauf.
Für die IT: das Speedboat mit Hafen
Du hast Betrieb, Tickets, Sicherheit und keine Zeit zum Ausprobieren. Genau das ist unsere Rolle. Wir probieren an euren echten Fällen aus, lernen, behalten, was funktioniert, und schmeißen den Rest weg. Geht etwas schief, ist es unser Name. Läuft es, ist es euer Erfolg.
Was wir dir zusagen
- Schattenmodus: Nichts geht raus, bevor du es gesehen hast.
- Abbruchkriterien vorab: Liegt die Freigabequote nach zwei Wochen unter 70 Prozent, stoppen wir. Das steht vor dem Start fest, nicht danach.
- Festpreis: Kein Ausprobieren auf deinem Budget.
- Übergabe nach deinen Standards: Repo, Doku, Endpunkt-Spezifikation, Audit-Log und Exit-Dokument. Nichts bleibt, was du nicht betreiben kannst.
Was wir von dir brauchen
- In Woche 1 genau eine Sache: eine Weiterleitungsregel für ein Postfach. Kein VPN, kein Server, kein Systemzugriff.
- Für den Livegang: ein Shared-Postfach zum Versenden und die Unterschrift unter den Auftragsverarbeitungsvertrag, den wir fertig mitbringen.
- Nie: Schreibzugriff auf eure Datenbank. Wenn Einpflegen automatisch werden soll, definieren wir gemeinsam einen Endpunkt, den dein Team baut und kontrolliert.
